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Inge Dick ist eine österreichische Malerin, Fotografin und Videokünstlerin.
Im Zentrum ihres Schaffens steht die Auseinandersetzung mit der Immaterialität von Licht und Zeit, die sie in monochromen Fotografien sichtbar macht. Die Einfarbigkeit als Bildform entwickelt sie sowohl im Video als auch in der Fotografie kontinuierlich weiter. Sie begann als künstlerische Autodidaktin und absolvierte 1962 ein Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. In den 1980er-Jahren wurden Polaroidbilder zu zentralen Elementen in Inge Dicks Werken, da sie Themen wie Zeit und Licht Sichtbarkeit verleihen will. Ihre Schöpfungen führen dazu, dass Künstler und Künstlerinnen auf der ganzen Welt sich mit der Polaroidtechnik auseinandersetzen. In den 1990er-Jahren markiert den Höhepunkt ihrer Karriere eine Arbeit mit der weltweit größten Polaroidkamera (100 × 200 cm) in Boston. Die Künstlerin erhielt Aufträge im Rahmen von Kunst am Bau und verwirklichte in Österreich und Deutschland zahlreiche Projekte. Inge Dick arbeitet seit 1984 in Innerschwand am Mondsee.
Inge Dick (*1941), herbst licht weiss, 2020/25b, 2020, Giclée-Druck auf Hahnemühle, Photo Luster 260 g, Aluminium, Acrylglas, 49-teilig, je 60 × 60 cm; Foto: Museum für Konkrete Kunst und Design, Hubert P. Klotzeck
Inge Dick (*1941), herbst licht weiss, 2020/32a, 2020, Giclée-Druck auf Hahnemühle, Photo Luster 260 g, Aluminium, Acrylglas, 20-teilig, je 60 × 60 cm; Foto: Museum für Konkrete Kunst und Design, Hubert P. Klotzeck
geboren in Wien
Studium an der Hochschule für angewandte Kunst Wien
Begegnung mit der ZERO-Gruppe
Hinwendung zur Polaroidfotografie
Initiatorin des Projekts Mondsee Land Art
erstes Filmprojekt zinnober
Restaurierung und Neugestaltungen der Filialkirche Innerschwand am Mondsee
Österreichischer Kunstpreis für Fotografie
Aufnahme in die SKKD
Preis Peter C. Ruppert für Konkrete Kunst in Europa, Würzburg
Raum-Licht-Zeit. Inge Dick und Susa Templin