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Hans Berchtenbreiter war gelernter Gold- und Silberschmied.
Sowohl seine Entwürfe für liturgische Räume als auch sein Schmuckdesign und die Objekte aus Acryl überzeugen durch konsequente Gestaltung und beeindruckende Sachlichkeit. Die reduzierten eleganten Stücke präsentieren sich stets schnörkellos und in den elementaren Formen Linie, Kreis, Quadrat und Dreieck. Durch unterschiedliche Bearbeitungsverfahren stehen verschiedene Oberflächen oftmals in einem Kontrast zueinander. Die Vielfältigkeit der von Berchtenbreiter eingesetzten Materialien interagieren zumeist in einem Wechselspiel von Massivität und Feinheit. Schmuck wurde von Berchtenbreiter nicht nur als dekorative Zier für den Körper aufgefasst: Die Schmuckstücke sind Formen, die für sich selbst stehen und wirken. Seine Arbeit gilt als beispielhaft für die Überwindung traditioneller Grenzen zwischen angewandter Kunst (Handwerk) und freier Kunst.
Hans Berchtenbreiter (1929–2011), Ohrclip, 1990, Silber 925 montiert; Foto: Museum für Konkrete Kunst und Design, Helmut Bauer
Hans Berchtenbreiter (1929–2011), Armreif, 1994, Silber 925 geschmiedet; Foto: Museum für Konkrete Kunst und Design, Helmut Bauer
geboren in Augsburg
Meisterprüfung im Gold- und Silberschmiedehandwerk
Besuch der Werkkunstschule Münster
Studium an der Akademie der Bildenden Künste München
Bayerischer Staatspreis
Aufnahme in die SKKD
gestorben in Augsburg
Reflections / Spiegelwelten (Gruppenausstellung)
Schwarz auf Weiß. Highlights aus der Sammlung Maximilian und Agathe Weishaupt und der Stiftung für Konkrete Kunst und Design (Gruppenausstellung)
Highlights II. 5 Jahre Stiftung für Konkrete Kunst und Design (Gruppenausstellung)
Hans Berchtenbreiter. Schmuck Design