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Das MKK zeigte eine große Ausstellung des britischen Künstlers Martin Creed (* 1968 in Wakefield/GB), der zu den international erfolgreichsten Gegenwartskünstlern zählt und 2001 mit dem „Turner Prize“ der Tate Britain ausgezeichnet wurde.
Creed realisierte im Museumsgebäude eine immersive Präsentation, die auf die Architektur reagierte. Seine Arbeit Half the air in a given space verwandelte das Erdgeschoss in ein Meer aus gelben Luftballons, durch das sich die Besuchenden bewegten. Im Haus erklang zudem das Piece for Piano, während Work No. 3348, floor marking tapes mit farbigen Bodenmarkierungen neue Linien und Strukturen in den Raum brachte.
Creeds Arbeiten bewegen sich zwischen Spiel und Ernst, Konzeptkunst und überraschender Offenheit. Werke wie Work No. 960, eine fortlaufende Reihe von Kakteen, oder die Videoarbeit Sick Film irritierten die Besuchenden und warfen bewusst die Frage auf: Was ist Kunst?
Die Ausstellung erlaubte viele Deutungen und überließ die Interpretation konsequent dem Publikum.
Martin Creed am Museum für Konkrete Kunst, 2023
Martin Creed am Museum für Konkrete Kunst, 2023