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Eröffnung am Samstag, 12. September im Rahmen der Nacht der Museen.
An der großen Wand im ersten Obergeschoss des Museums wird das Museum für Konkrete Kunst eine Auswahl aus dem Schaffen des jungen Künstlers Valentin Kinkeldei präsentieren.
Seine erste Begegnung mit Konkreter Kunst hatte Valentin 2012 als Vierjähriger in der Ausstellung Raw Materials – Vom Baumarkt ins Museum – genau an diesem Ort. Die Begeisterung für die klaren Formen und intensiven Farben war so groß, dass er schon kurz darauf begann, selbst in diesem Stil zu malen.
14 Jahre später wird an gleicher Stelle eine Auswahl aus dem Schaffen des jungen Künstlers mit Downsyndrom präsentiert. Wie fast alle seiner inzwischen über 1000 Arbeiten haben auch die hier gezeigten Werke die quadratischen Abmessungen von 25 auf 25 cm. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch ihre reduzierte Formensprache und starke Farbigkeit aus. Dabei steht jedes Werk nicht nur für sich selbst. Ähnlich wie bei einem Kaleidoskop ergeben ihre geometrischen Einzelformen im Zusammenspiel übergreifende Muster, die sich je nach Anordnung ändern.
Valentin Kinkeldeis farbintensive Arbeiten vermitteln nicht nur eine starke Lebensfreude. Sie sind auch ein gutes Beispiel dafür, wie bereichernd Kunst für unser aller Leben sein kann. Mit großer Akribie und Konsequenz malt Valentin fast jeden Tag, ohne sich in seiner Motivik zu wiederholen.
Mit freundlicher Unterstützung von
Valentin Kinkeldei. Foto: Elke Kinkeldei
Werke von Valentin Kinkeldei. Foto: Elke Kinkeldei